Samstag, 31. August 2013

Grugapark Essen, muss man gesehen haben.

Hallo, hab mal wieder meine Festplatte durchforstet und die - wie ich meine - schönsten Fotos rausgefischt.

Wenn ihr mal in Essen seid, besucht den Grugapark. Eine kleine Auswahl, was es zu sehen gibt.















Freitag, 30. August 2013

Abgefahren meine Radtour nach Zons

Donnerstag, 29. August 2013


Heute war wieder Fahrradtag: Ich fuhr von Düsseldorf bis nach Zons. Es war eine schöne Tour, ich habe viele, schöne neue Ort kennengelernt: Die Rheinterrassen kannte ich ja schon


 und der Medienhafen hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte aber weiter bis nach Zons, also fuhr ich weiter, aber beim nächsten Mal mache ich hier eine längere Rast.





Zeitweise könnte man glauben, man wäre auf Mallorca.


ENDLICH DA! ZONS!


Zons ist ein schöner Ort mit vielen netten Häusern und das besondere ist die noch erhaltene Stadtmauer, die fast die gesamte Altstadt umschließt.


Etwa um die Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte die Befestigung zum „castrum“. Über die Lage der älteren dörflichen Zonser Siedlung sind derzeit nur Mutmaßungen aufgrund von Flurnamen und der Geländesituation möglich. Der Flurname „Im Hofstädtchen“ an der heutigen Aldenhovenstraße unweit der Altstadt könnte sich auf diese Siedlung beziehen, wobei auch die sich an dieser Stelle kreuzenden Wege als mögliches Indiz anzusehen sind.


Ich überlegte lange, ob ich nun den Rückweg mit dem Rad antreten sollte oder ob ich lieber die nahe S-Bahn nehmen sollte. Ich wollte zurück radeln, es würde schwer werden, das war mir sofort klar. Also: Einfach losfahren. Leider verfuhr ich mich und ich kam nach Delraht, Umweg etwa fünf Kilometer. 
Ja, da war sie, die S-Bahn, tapfer fuhr ich einige Kilometer neben den Gleisen. Und wer das schon mal gemacht hat, der kennt das Gefühl: Plötzlich tut alles weh, von den Handgelenken über Po bis zu den Beinen.
Okay, in Neuss-Allerheiligen stieg ich dann in die S-Bahn, die mich direkt zum Flughafen-Terminal Düsseldorf brachte.
Mit dem Fahrrad im Düsseldorfer Flughafen: Das ist dann auch mal eine neue Herausforderung! Nicht nur, dass man sich als eine Art Alien unter Nadelstreifen fühlt, es ist auch gar nicht so leicht, einen Ausgang zu finden, wo ich mit dem Rad passieren kann; es sind überall die Sperren angebracht, die verhindern, das man die Kofferkulis mach draußen befördern kann. 
Aber es gibt tatsächlich (!) einen Fußweg aus dem Flughafen, der führt zum benachbarten Maritim-Hotel. Dann fuhr ich noch gut fünf Kilometer, bis ich zu meinem Startpunkt zurück war.
Beim nächsten Mal werde ich früher starten, dann hätte ich mehr Zeit gehabt, es wäre mir mehr Zeit geblieben und ich hätte es auf der Rückfahrt langsamer angehen lassen und ich hätte es doch ohne die Hilfe der Bahn geschafft. Die Hauptsache ist für mich: es muss mir Freude machen.
Zum Nachfahren: hier die Route von Düsseldorf nach Zons:
Für Details klicke auf "View Larger Map" unten links.

Dienstag, 30. Juli 2013

Wo stehe ich? Wo geht die Reise für mich hin?

Solange ich noch keine Dreißig war, brauchte ich mir keine Sorgen um meine Gesundheit zu machen. Alles lief ganz von alleine und was später kommt, was interessiert mich das schon?

Als Kind der fünfziger Jahre ist der Lack ab, so wie man sagt.
Aber was kommt da für ein Mensch zum Vorschein?

Menschen, die weiser sind als ich das bin haben so treffend gesagt:

Dass, war du bist ist das Resultat deiner Vergangenheit.

Gut, ich war immer Nichtraucher, habe immer gerne und gut gegessen, hatte viel Stress und mich auch in meiner ersten Lebenshälfte wenig bewegt.

Den Stress  habe ich im Griff, seitdem ich im Jahre 2001 in den vorzeitigen Ruhestand getreten bin.

Ich habe ja nun genug Zeit zum Sport machen, die Standardausrede: Ich bin heute zu müde nach der Arbeit, die zieht nicht mehr.

Gerne essen ist immer noch meine Leidenschaft, sehr zum Leidwesen meiner Hosen, die immer stöhnen und sich wehren, wenn ich ist versuche, zuzuknöpfen.

Okay, also runter mit den Pfunden!
Ich hatte auch  vor zwei Jahren schon wieder eine 79 auf der Waage, ich wollte 75 auf der Waage sehen, oder besser noch: 70 kg, dann liege ich unter meinem Normalgewicht und habe etwas Reserve. Dann kam der große Stress und an Abnahme war nicht zu denken.

Heute ist eine gute Zeit für einen Neuanfang. 
Die Waage hat mich gar nicht lieb und zeigt mir 94 an.

Das geht nicht so weiter, ich stehe an einem Scheideweg:

Werde ich jetzt alt, träge und fett?
Oder bleibe ich bis ins hohe Alter gesund und beweglich?

Kann ich mich bald an den Krankengesprächen im Wartezimmer des Arztes beteiligen, wo einer noch schlimmer ist als der andere und daraus meine Kraft ziehen?
Nein, da will ich niemals hin. Ich sehe so viele Menschen im Schwimmbad, denen sieht man nicht an, dass sie weit über Neunzig Jahre alt sind.
DA WILL ICH HIN!

Der Körper sendet ja Warnsignale, aber was tun wir Menschen meistens? Wir ignorieren sie!
Ich habe einen erhöhten Blutdruck, meine Beine schwellen an, besonders wenn es warm ist und ich bekomme Luftnot, wenn ich mich lange bücke.

Will ich wirklich krank werden und Tabletten schlucken, die mich möglicherweise noch kränker machen?

WER WILL DAS SCHON?

Ich werde nun mehr Sport machen, das Radfahren habe ich ja schon immer gern getan. 
Die große Herausforderung ist das Abnehmen. Diäten allein bringen da gar nichts. 
Gemein ist: Bekommt der Körper eine verminderte Kalorienzufuhr, dann startet er ein Notfallprogramm, er denkt, es kommt eine Hungerzeit. Dann läuft das uralte Steinzeitprogramm ab: Reserven erhalten für schlechte Zeiten! Der Körper verbraucht nun nicht etwa seine üppigen Fettreserven, nein, er baut Muskelmasse ab!
Okay, könnte man denken, was weg ist ist weg, man hat Gewicht verloren und freut sich. 
Nur hat Muskelmasse pro Kilogramm einen höheren Kalorienbedarf. 
Daraus folgt: Man müsste nach Ende einer solchen Diät weniger essen als vorher, weil ja weniger Muskelmasse vorhanden ist. 
Mal ehrlich: Es macht doch nach Ende einer Diät einen Riesenspass ein Schnitzel mit Pommes und und und zu verdrücken. Man hat sich ja so lange nichts gegönnt!
Und im Nu sind nicht nur die alten Kilos wieder da, sondern noch ein paar mehr.

Also, lass es, es bringt nichts. Es hilft nur eine langfristige Ernährungsumstellung und Sport dabei, denn dann kommt der Körper nicht in den Notfallmodus. Der Mensch ist dazu gemacht, zu laufen, zu rennen. Ich nenne das den Überlebensmodus. Der Körper baut seine Fettüberschüsse ab. Ich bin ehrlich: Wenn ich Sport mache, dann gönne ich mir auch mal hin und wieder eine kleine Sünde.

Es ist immer ein gutes Gefühl: Nach dem Sport fühle ich mich leichter, freier, alles klappt besser. Es ist ein schönes Gefühl, den warmen Blutstrom, den Lebenssaft, in den Beinen zu spüren.

Damit ich auch nicht nachlässig werde: Ab Freitag stelle ich jede mein aktuelles Gewicht on.




Ja, hast etwas von mir... piep, piep

UPDATE 2.8.2013
Mein Kampfgewicht:
92,1 kg
1,9 kg in einer Woche weg!

UPDATE 30.8.2013
89,2 kg
bin wieder im Club der 80er.



Sonntag, 14. Juli 2013

Medizintipp: Zehenstand – ideales Wadentraining für zu Hause

Was hilft gegen geschwollene Beine?

Einfach und schnell mal zu Hause gemacht: Der Zehenstand hilft schnell.

Ich habe seit einer Tabletteneinnahme geschwollene Beine und Probleme beim Treppensteigen. So kann das nicht bleiben und ich fand die Lösung:  
http://www.fit4life-magazin.de/zehenstand-ideales-wadentraining-fur-zuhause/

Nach nur wenigen Tagen ist die Schwellung weg und ich kann wieder flott die Treppen runtergehen.
Angenehmer Nebeneffekt: durch das Training werden die Muskel kräftiger und wohlgeformt.

Medizintipp: Blutdruck

Das unendliche Thema: Wie senke ich meinen Blutdruck?

Ich habe einen mäßig hohen Blutdruck von 165/95, dazu schwankt er unregelmäßig.
Es ist gar nicht so einfach, ein Medikament zu finden, das den Blutdruck senkt und dazu auch noch tolerable Nebenwirkungen hat.
Ich fing an mit Ramipril. Ein gutes Hustenbonbon, was mir starken Hustenreiz und kribbeln in den Füßen machte und keine Wirkung auf den Blutdruck hatte.
Umgestiegen aus Losartan, keine Nebenwirkung, aber auch kaum Blutdrucksenkung.
 Nächster Versuch: Atacand plus: Geringe Blutdrucksenkung, Nebenwirkung:  Denkstörungen, leichte Verworrenheit.
Auf ein Neues: Amlodipin: Gute Blutdrucksenkung. Nebenwirkung: Ödeme in den Unterschenkeln, stark juckende Quaddeln, Mundtrockenheit. Ich hatte stark geschwollene Füße und konnte nur mit Mühe laufen.

Was will mir mein Körper sagen?

Ich will diese Mittel nicht, halt dich fit und treibe Sport.

Ich nehme nun Cardioduron, ein homöopathisches Mittel, dazu Losartan. Ich schlafe besser, es wird sich zeigen, ob ich damit Erfolg habe.


Dazu trinke ich jeden Tag einen halben Liter Rotebeetesaft, der senkt den Blutdruck nachweislich: 
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/31296/Rote-Beete-senkt-Blutdruck
Durch den Saft kann möglicherweise die Tablettendosis reduziert werden und damit auch die Nebenwirkungen derTabletten.

Ich werde mich mehr bewegen, denn der Gedanke, ich nehme mal lieber eine Tablette mehr, dann brauche ich keinen Sport zu machen, der geht nicht auf. Der Körper ist der beste Heiler, man muss ihm nur helfen. 
Wer rastet, der rostet. 
Dazu mache ich Atemübungen: Hinlegen, abschalten, dazu tief einatmen und beim Ausatmen sich vorstellen, dass der Atem tief durch die Blutgefäße weht und sie weit macht.Danach hatte ich einen Blutdruck von 107/66. Der Effekt hält langfristig nicht an, aber eine Wiederholung schadet bestimmt nicht.


Ich finde, die Industrie hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht: Kaum ein Medikament wird wegen der Nebenwirkungen so häufig nicht mehr genommen wie Blutdrucksenker, das können viele Menschen in meinem Bekanntenkreis bestätigen.

Und auch viele Ärzte sehen nur die isolierte Erkrankung, nicht den ganzen Menschen. 
Das bei mir der Stress der Hauptgrund für den hohen Blutdruck ist, das musste ich selbst heraus finden. 


Ich will niemand dazu verleiten, seine Tabletten leichtfertig wegzulassen. Immer weiter bohren, es geht um deine Gesundheit.

Montag, 24. Juni 2013

Ab Morgen wird die Terrasse verschönt


Unsere Terrasse hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Der Waschbeton ist nur noch schwer zu reinigen und das Unkraut kommt auch immer wieder. Es gibt da an der Tür eine 15 cm Stolperstufe, die bei der Gelegenheit auch beseitigt werden soll.




Die Frage war: Was soll als neuer Belag gewählt werden? Steinplatten oder Holzbohlen?
Steinplatten haben den Vorteil, dass sie pflegeleicht sind. In diesem Fall muss aber jede Menge Füllmaterial von der Straße ( zehn Stufen) durch das Wohnzimmer transportiert werden.
Also lieber Plan B: Holz.
Dann die nächste Frage: Welche Holzart?
Es gibt: Fichte, Douglosie, Bangrikai, um nur die wichtigsten zu nennen.

Ich habe mich für Bangkirai entschieden. Dieses Hartholz ist sehr langlebig und robust, aber wenn man dieses Holz nicht einölt, wird es durch den UV-Anteil des Lichtes mit der Zeit vergrauen.


Montag, 24. Juni2013
Heute Mittag kam das Holz. Es war eine ziemliche Schlepperei vom Bordstein bis ins Wohnzimmer; Bangkirei ist ein sehr schweres Holz, nicht mit Fichte vergleichbar.



Ich habe schon mal die Terrasse frei gemacht und war erstaunt, wie groß sie doch ist, wenn nichts drauf steht(4,80x3,30m). Morgen werde ich dann mal loslegen, ich hoffe, der Wettergott hat ein einsehen.

Dienstag, 25. Juni 2013


So, nun geht es endlich los!
Damit das Unkraut keine Chance hat, habe ich auf dem Waschbeton ein wasserdurchlässiges Vlies gelegt. 


Die Unterkonstruktion habe ich mit stabilen Winkeln befestigt.








Zum Ausgleich der Höhendifferenz von 15 cm war eine aufwändige Konstruktion mit drei Lagen erforderlich.


















Freitag, 28. Juni 2013
Heute verlege ich die Holzbohlen

Zwischen den einzelnen Bohlen muss ein Spalt zwischen drei und fünf Millimetern verbleiben, damit das Holz arbeiten kann. Dazu verwendete ich handelsübliche Winkel von drei Millimetern Stärke.


Meistens sind die Bohlen mehr oder weniger verzogen. Zum Richten verwendete ich eine Schraubzwinge und einen Winkel als Stütze.















Die Bohrlöcher sehen besser aus, wenn diese in einer Reihe verlaufen. Zum Ausrichten benutzte ich ein Maßband. Man kann die Löcher mit einem Spezialbohrer gleich versenken.
Ich entschied mich für einen normalen 3,5 mm Bohrer, mit dem ich die Löcher für die Schrauben vorbohrte.
Man kann die Terrassenschrauben auch ohne Vorbohren direkt einschrauben und versenken. Das ist mit einem großen Kraftaufwand verbunden und erfordert eine starke Maschine. Ich finde das Vorbohren besser: man kann die Löcher exakter an der gewünschten Stelle anbringen.

Tipp: In den Rillen sind die Löcher leichter zu bohren, Bohrer rutscht nicht so leicht ab. ich habe jeweils rechts und links immer in der 3. Rille gebohrt, das sieht dann schön gleichmäßig aus; manchmal musste ich ausweichen, wenn im Untergrund eine Schraube war.




Wichtig: Nur rostfreie Spezialschrauben verwenden, sonst gibt es hässliche Rostflecken!
Keine Eisenteile auf der Terrasse liegen lassen! Schon ein Regenschauer reicht und es gibt Flecken!




Ergebnis am Ende des ersten Arbeitstages



Donnerstag, 5.Juli 2013
Endspurt!

Ach, da kommt jemand kontrollieren: Unsere Katze Maumau. Nein, sie ist nicht neugierig, aber man könnte ja was verpassen...




Naja, könnte der Katze gefallen, aber hoffentlich nicht zu sehr...


...als ich mein Gartenhaus fertig hatte, gefiel der Pussi es so sehr, dass ich vor Freude unter sich ließ...


Damit es damit kein Malheur gibt: Die Dielen mit einem Bangkirei-Öl behandeln, sonst wird das Holz grau und unansehnlich durch den UV-Anteil des Lichtes. Am besten so schnell wie möglich ölen, neben dem Lichtschutz pflegt und konserviert das Öl und das Holz bekommt einen edlen Seidenmattschimmer.

So: Morgen noch einmal ölen, und dann steigt die Einweihungsfete. 

UPDATE: 
Beim Probesitzen zeigte sich, dass man leicht mit dem Stuhl über die Kante rutscht. Zur Vorsicht baute ich eine "Leitplanke" ein.

 






Ich finde: Die Arbeit hat sich gelohnt.






Dann kommen noch ein paar Kleinarbeiten: Eine Stufe zum Garten. Das wird aber eine vorübergehende Lösung, da überlege ich mir, den Zugang aufzuschütten, damit die Stufen überflüssig werden.


Ich habe ein neues Hobby


Heute gab es gefüllte Riesenchampignons mit Gorgonzola/Mascarpone Füllung. Das Rezept war als einfach eingestuft, aber ich habe es so raffiniert gewürzt, dass wir uns die Finger danach geleckt haben. Zusätzlich habe ich noch kurz vor Ende Schmelzkäsescheiben aufgelegt und kurz überbacken. Die Nudeln passen sehr gut dazu und genug Soße ist auch da, lecker!
Wer es mal nachmachen will, hier ist das Rezept: